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The 71st. HEAD OF THE RIVER RACE

rgwiking, 09. Apr. 2003, 11:29h (Leistungssport)


Mortlake to Putney

Sonnabend, den 29. März 2003 um 14.00 Uhr: Ein Head - Wochenende bei strahlendem Sonnenschein, von Freitag bis Montag, wann gab es das schon mal? Große Ambitionen hatte sicherlich der Olympiadritte und Vierte der Weltmeisterschaften, die Croatian Rowing Federation und der hervorragend besetzte Achter von Fiamme Gialle aus Italien.



Hätte es nicht den tragischen Tod von Gregor Hoerner beim Freitagstraining mit seinem Benrather Mastersachter gegeben, wäre das 71. Head of the River aus deutscher Sicht ein voller Erfolg gewesen. Unter diesen Umständen ist es des Chronisten Pflicht zunächst den Angehörigen und den Kameraden der RG Benrath das Beileid auszusprechen.

Großartig war in diesem Jahr die internationale Beteiligung. So hatten bei 420 zum Start zugelassenen Booten immerhin 60 ausländische Mannschaften, darunter 33 aus Deutschland, gemeldet. Insgesamt waren Boote aus 13 Nationen am Start. Große Ambitionen hatte sicherlich der Olympiadritte und Vierte der Weltmeisterschaften, die Croatian Rowing Federation und der hervorragend besetzte Achter von Fiamme Gialle aus Italien. Hier waren 4 Ruderer der WM-Achtermannschaft von Sevilla (5.Platz) sowie drei Weltmeister aus dem leichten Achter sowie die WM-Sechsten von 2001 im Zweier ohne in einem Boot versammelt. Auch der Homberger RK Germania hatte als Dortmunder B-Abordnung mannschaftlich, mit Gregor Hauffe und Toni Seifert an Bord, eher etwas aufgerüstet. Gut besetzt aus deutscher Sicht war die erste Mannschaft von Wiking Berlin mit Martin Hasse und Carsten Borchardt auf den Schlagplätzen sowie der Deutsche Ruderclub aus Hannover mit Tobias Kühne und Jan Westphalen am Schlag.

Das Rennen begann in diesem Jahr erst um 14.00 Uhr. So bestimmte es die Tiede, da ja stets mit dem stärksten abfließenden Wasser gestartet wird. Das sich die gastgebende Nation derzeit im Krieg befindet war in den Flughäfen und an anderen Knotenpunkten schon bei der Anreise durch eine größere Anzahl von Sicherheitspersonal durchaus sichtbar. Aber auch das Head unterlag aus diesem Grunde einer Veränderung. So mußte der traditionelle Böller als Startsignal weichen. Zu ähnlich ist das Geräusch einer scharfen Bombe. Das Wetter war wie schon beschrieben grandios, aber kurz vor dem Start kam dann doch ein leichter Gegenwind von der Backbordseite auf, der im Verlauf eher zunahm. Sicherlich ein Nachteil für die weiter hinten gestarteten Boote. Leander I war von Trainer Mark Banks hervorragend eingestellt worden und so zeichnete sich die technisch anspruchsvoll rudernde Mannschaft unter der Schlagführung von Mark Hunter sowie James Craknell, Mathew Pinsent, Toby Garbett, Mathew Langridge, Joshua West, Ian Lawson Ede Colde und Cox Christian Cormack dadurch aus, daß sie mit relativ ruhigem, langen Schlag versuchte, ihren Gegnern mit Startnummer 1 davon zu Laufen. Gerade Molesey I mit dem brillianten Schlagmann Bobby Thatcher und Greg Searle versuchte das zu verhindern, aber es half nichts, Leander I hatte am Ende einen Vorsprung von 20 Sekunden herausgerudert. Molesey I, als Nummer 4 in das Rennen gegangen, war aber im Ziel bis auf wenige Sekunden an die Startnummern 2, Oxfort Brookes University und 3, Imperial College I, aufgelaufen und somit verdient Zweiter geworden. Imperial College I behielt als Dritter seine Startposition.

Gleich dahinter folgte mit Wiking I, von 6 gestartet, das erste deutsche Boot. Interessant, daß sich der Rückstand auf den Achter von IC schon auf dem ersten Streckenabschnitt ergeben hatte. Hier scheint der Gegenwind doch eher den leichtgewichtigen Berlinern mit Martin Hasse, Carsten Borchardt, Marcus Mielke, Volker Utesch, Dirk Meusel, Vladimir Vukelic, Birger Schmidt, Matthias Hobein und Stm. Olaf Kaska zugesetzt zu haben. Kroatien und das italienische Boot ruderten kraftvoll und insbesondere das italienische mit hoher Schlagzahl, vermochten es aber dennoch nicht den Wikingern den Titel für das schnellste ausländische Boot zu nehmen. So endete Kroatien auf Platz 6 und Fiamme Gialle kam auf Siebenter Position ein. Die Dortmunder Abordnung als Homberger RK sicherte sich Platz 11 und war somit viertschnellster Ausländer und zweitschnellstes deutsches Boot.

Pech hatten die Leichtgewichte aus NRW, die mit Startnummer 19 als RV Waltrop ins Rennen gegangen waren. Beim Überholen wurde Waltrop von der in diesem Jahr schwächeren Crew vom Koblenzer RC Rhenania behindert . Koblenz fiel von 16 auf 137 zurück und die Jury vergab an die Leichten aus NRW einen 10 Sekunden Penalty. Hier wurde m.E. genau die falsche Mannschaft bestraft. Danach kamen die Waltroper offiziel nur auf Platz 31, dicht gefolgt vom zweiten Boot der Wikinger aus Berlin auf Rang 33. Die deutsche Nummer fünf sind mit dem 35. Platz die RRugm. aus Mülheim/Ruhr. Dahinter folgen die Bonner RG auf 38 und der DRC aus Hannover auf Rang 40. Tapfer schlugen sich die jungen Leute aus Benrath. Mit Trauerflohr, im Gedenken an Gregor Hoerner, ruderten sie ihren Achter auf den 363.Platz, womit sie die lange Tradition der Benrather Teilnahme am Head fortsetzten.

Auch am Sonntag, beim Vesta Veterans Head, gab es mit 156 Booten eine riesige Beteiligung. Natürlich profitierten auch die Alten vom schönen Wetter. Diesmal klappte die Startorganisation gut, so daß richtiges Head-Feeling aufkam. Natürlich war gerade bei den Master das Apres mit am schönsten. In so mancher Runde wurde bei einigen Gläschen wieder echte Völkerverständigung betrieben Feiern konnte man aber schon in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag. Wie immer waren die Bootshäuser am Embankment-Ufer zur Frühjahrs-Partymeile für Europas Ruderer geworden.

Matthias Herrmann



 
 
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