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Regatta Krefeld - Interview mit Regattaleiter Aurel v. Beckerath

ruderruedi, 23. Sep. 2003, 08:31h (Allgemeines)


„Den familiären Charakter bewahren“

Gerade einmal acht Vereine gaben 1981 ihre Meldung zur ersten Herbstregatta des Regattavereins Niederrhein (RVN) ab. 22 Jahre später hat das traditionelle Kräftemessen der Ruderer auf dem Elfrather See den Charakter einer Großveranstaltung. 75 Vereine und Renngemeinschaften aus ganz Deutschland schicken ihre Junioren, Senioren und Masters in 116 Rennen an den Start und meldeten zudem Mädchen und Jungen aus dem Kinderbereich für 40 Rennen. Wir sprachen mit dem RVN-Vorsitzenden und Regattaleiter Aurel von Beckerath.



?: War diese Entwicklung vorherzusehen?

Von Beckerath: Wir hatten damals das Glück und wohl auch den richtigen Riecher, mit der Terminwahl Ende September eine Lücke im Terminkalender zu füllen. In dieser späten Phase der Saison rudern die Aktiven nur noch über die kurze 1000-Meter-Strecke. Das konnten wir auf dem Elfrather See bieten. Ganz entscheidend aber war das große Engagement unseres Teams mit den vielen Helferinnen und Helfer der beiden Krefelder Ruderclubs, die alljährlich für eine familiäre Atmosphäre sorgen. Und plötzlich hatte unsere Herbstregatta in der Ruderszene den Spitznamen weg: „Reibekuchenregatta“. Wegen der unschlagbaren Reibekuchen, die es bei uns gibt. Mit diesem Markennamen lässt sich nun gut werben.

?: Eine kulinarische Spezialität kann aber doch nicht der einzige Grund sein, warum Ruderer aus Hamburg, Hannover, Mainz oder Beeskow anreisen?

Von Beckerath: Nein, natürlich nicht. Vor einigen Jahren gelang es uns, als Veranstalter für einen Lauf um den Deutschen Ruder-Pokal ausgewählt zu werden. Das ist ein attraktiver Wettbewerb für Aktive, die nicht oder nicht mehr auf Top-Niveau rudern wollen und können, sich gleichwohl aber richtig in die Riemen legen und interessanten Sport bieten. Diese Pokal-Rennen ziehen Clubs aus ganz Deutschland an. Ein weiteres Argument für uns ist, dass wir Rennen für jede Alters- und Leistungsgruppe ausschreiben, für Kinder genauso wie für die alten Herren, unsere Masters. Mit dieser Mischung waren wir Vorreiter und haben hier offenkundig ein Bedürfnis vieler Ruderer erfüllt. Auch wenn sich dieses Jahr Olympiasieger und Weltmeister wie Stephan Volkert so kurz nach der WM ausnahmsweise mal nicht ins Boot setzen wollten, so bieten wir mit unserem Rennprogramm die Möglichkeit, dass der Nachwuchs gemeinsam mit WM-Teilnehmern im Bus anreist und sich was abschauen kann. Dieses Treffen der Ruder-Familie stärkt das Wir-Gefühl und wird auch von den Assen als ganz toll empfunden.

?: Der Elfrather See ist jetzt weiter ausgebaut und bietet den Ruderern nun eine 2000-Meter-Strecke, also die Voraussetzung, die man für die Ausrichtung beispielsweise einer Deutschen Meisterschaft benötigt. Hat der Regattaverein in dieser Richtung Ambitionen?

Von Beckerath: Eine schwierige Frage. Unsere Herbstregatta ist im deutschen Rudersport ein Markenartikel, und wir wären dumm, diesen Termin aufzugeben. Daneben richten wir seit Jahren schon im steten Wechsel mit einigen wenigen anderen die Landesmeisterschaften aus. So auch dieses Jahr wieder in 14 Tagen. Wir verfügen zwar über ein motiviertes Team, aber mehr als zwei Veranstaltungen im Jahr können auch wir nicht stemmen. Jetzt wäre es vielleicht eine Überlegung wert, in den Jahren, in denen die Landesmeisterschaften woanders stattfinden, uns für eine „große“ Meisterschaft zu bewerben. Immerhin haben wir die infrastrukturellen Voraussetzungen verbessert und ein Voll-Albano-System als Bahnbegrenzung für alle sechs Bahnen angeschafft. Mit Hilfe der Stadt und mit Landesmitteln haben wir auch einen neuen Anlegesteg errichten können. Darüber hinaus profitieren wir vom guten Verhältnis aller Clubs am Elfrather See. So haben uns die Segler für schlechtes Wetter dankenswerterweise ihr Starterhäuschen überlassen. Alles gute Voraussetzungen also. Dennoch wollen wir keine Konkurrenz zu den Großveranstaltern in Duisburg-Wedau, Essen-Baldeney oder Köln-Fühlingen aufbauen und würden gerne den familiären Charakter unserer Regatten bewahren. Das ist unsere Stärke, dafür werden wir geschätzt. Gerne erinnern wir uns in diesem Zusammenhang an die Internationalen Deutschen Hochschulmeisterschaften, die wir 1995 in Krefeld ausgerichtet haben. So wie wir vor 22 Jahren die Reibekuchenregatta als Nische entdeckt haben, könnte ich mir eine Lösung vorstellen. Nicht als Lückenbüßer, sondern als Anbieter einer Spezialität.

Das Interview führte Peter Bauland

 
 
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