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Wolfsburg meldet sich mit 6-Bahnen Albanosystem über 1000m beim DRV zurück

ruderruedi, 10. Jul. 2003, 20:21h (Leistungssport)


Niedersächsische Meisterschaften erstmalig auch für Senioren B

Ein zufriedenes Fazit zogen am Sonntagnachmittag nach dem letzten Achterrennen Rolf Höhne, Vorsitzender des Wolfsburger Ruder-Clubs (WRC), und seine vielen Helfer: Die 26. Wolfsburger Ruder-Regatta, verbunden mit den Niedersächsischen Landesmeisterschaften 2003, war trotz des kühlen Wetters und widriger Winde programmgemäß verlaufen.



Dabei hatten die Wolfsburger mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt. Nach einigen Jahren der Abstinenz im Regattakalender mußte Überzeugungsarbeit geleistet werden, daß Wolfsburg eine neue Chance verdient hat. So begann Regattaleiter Uwe Birnbaum bereits im letzten Herbst mit den Vorbereitungen, um rechtzeitig eine neue schlagfertige Truppe formiert zu haben. Neben Terminfindungsschwierigkeiten wurde eine noch größere Hürde vor der Haustür ausgemacht: Die Stadt Wolfsburg feiert in diesem Jahr 65jähriges Bestehen und bot am ersten Juliwochenende einige Festivitäten auf. Neben „Living Gardens“ im Schloßpark, Automeile in der Innenstadt machten vor allem ein „Beach-Soccer-Turnier“ am Nordufer des Sees sowie Herbert Grönemeyer in der neuen VFL-Arena nebenan Sorgen. All diese Mega-Events konnten die Regatta dank guter Planung nicht stören, nur: ein neuer Regattaleiter mußte her, denn Uwe Birnbaums Blinddarm sorgte für seinen Ausfall.

Mit Christoph Steindorff am Ruder und der ruhigen Hand von Hauptschiedsrichterin Monika Neupert (Landesruderverband Niedersachsen) an der Seite startete die Regatta hoffnungsvoll mit dem ersten Sieg für Wolfsburg. Hauptattraktion der Regatta waren sicherlich die Rennen für die Landesmeisterschaften, in denen vielfach Vorrennen zu fahren waren. Dieter Scheerschmidt (LRVN) war vom Niveau der Rennen sehr angetan, konnte er doch im Zieleinlauf so manch spannenden Ausgang beobachten.

Ruderer aus 33 Vereinen trotzten dem Regen und dem böigen Westwind

Obwohl warmes Wetter angekündigt war, traf „Schietwetter“ ein, worauf ein Regattaveranstalter wahrlich keinen Einfluß hat. Für die Zuschauer gab es wenigstens ein Highlight, was inzwischen überregionales Interesse fand. Zum ersten Mal werden Bilder vom Start und aus dem Mittelfeld der Rennen von Wolfsburgs Funkamateuren auf Leinwände in den Ruderclub übertragen, wo man im Warmen bei Kaffee und reichhaltigen Kuchen Eindrücke von den Rennen in erstklassiger Bildqualität gewinnen konnte: "Richtig spannend sind die Rennen erst, wenn sie über das ganze Feld verfolgt werden können", sagt Alexander Kazma vom Ruderclub. Deshalb habe er zusammen mit den Wolfsburger Funkamateuren die Idee einer Videoübertragung entwickelt.
Peter Bieber vom Wolfsburger Ortsverband des Deutschen Amateur-Radio-Clubs und seine Kollegen stellten dafür aus herkömmlichen Geräten eine Übertragungsanlage her. "Wir haben Fernseh-, Radio- und Satellitengeräte umgebaut. Was wie eine ganz normale Satellitenschüssel aussieht, ist nun eine Sendeanlage, mit der quer über den Allersee gefunkt wird“.

In der Vereinswertung erreichte der RV "Weser" Hameln mit 111,5 Punkten den ersten Platz. Einziger Wermutstropfen hierbei ist, daß in manchem Meisterschaftsrennen der Gegner fehlte und der Verein auf diesem Wege (regelgerecht) zu Siegen und Titeln gelangen konnte. Zweiter wurde der Bernburger RC mit 94 Punkten, Dritter der RK "Normannia" Braunschweig mit 64 Punkten. Der WRC errang 61.75 Punkte, Fünfter wurde der Celler RV mit 59 Punkten. Insgesamt waren 33 Vereine aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg und Nordschleswig am Start.

Bei den Landesmeisterschaften konnte manche Aktiven mit Mehrfachsiegen auf sich aufmerksam machen. Am Samstag waren die Hannoveraner B-Junioren Philipp Schäfers und Jannes Lucht im Riemenzweier erfolgreich, am Sonntag gewannen Sie die Meisterschaft für die Trgm. Hannoverscher RC/ RV Schillerschule mit ihren Mannschaftskameraden Melchior Blühm, Marco Iovaldi, Roland Arnold, Julius Rohn, Salim Neumann, Marvin Schweden und Steuermann Philipp Kürschner.

Bei den gleichaltrigen Juniorinnen fielen ebenfalls Boote aus Hannover auf. Kathrin Thiem und Silke Müller waren am Samstag für die Trgm. Deutscher RC/ RV Humboldtschule Hannover im Doppelzweier auf dem Treppchen und konnten den Erfolg am Sonntag im Doppelvierer mit Cristine Stopper und Maren Schlegler gesteuert von Anne Gingrich wiederholen.
Bei den Leichtgewichten wiederholte sich die Siegfolge für die dritte Trainingsgemeinschaft aus Hannover: Fabian Wesemann und Christian Hagemann führten nach einem starken Rennen am Samstag auch das Großboot vom HRC / Helene-Lange-Schule zusammen mit Nils Günther, Roman Früh und Steuermann Lukas Hasemann zum Sieg.

Bei den A-Junioren fielen die Boote aus den Städten mit O am Anfang auf. Tim Kluge und Mathias Lohse können sich von nun an zweifacher Landesmeister nennen. Für den Oldenburger Ruderverein machten sie mit ihren Zweitplazierten Partnern Christian Vennemann und Jacob Seifert am Sonntag im ungesteuerten Doppelvierer das Double komplett.

Schön anzusehen die Juniorinnen im Doppelzweier Mareike Helmers und Lisa Bengstermann aus Osnabrück, die das Rennen gegen Katharina Stolle (Landessiegerin JF1x B LG) und Maike Elend (Landesmeisterin JF1x A) in einem packenden Schlußspurt schließlich für sich entscheiden konnten. Zusammen mit Sonja Zurkuhl (Landesmeisterin SF1x) und Lena Helmers gewannen sie recht deutlich den Doppelvierer.

Besondere Ehre wurden den beiden Ruderinnen vom RK Normannia Braunschweig nach Titeln im U23- und Mixed-Hochschulachter zuteil. Oberbürgermeister Rolf Schnellecke ehrte Marjam Eghtessad und Kathrien Inderwisch als niedersächsische Landesmeisterinnen im Skull- und Riemenzweier.

So wie die Regatta begann, endete sie auch: mit einem Sieg des Wolfsburger Ruderers Ralf-Jürgen von Daack, dieses Mal am Schlag des Achters im abschliessenden Rennen der Regatta. Da am Sonntag die Temperaturen angenehmer waren, fuhren alle Teilnehmer zufrieden nach Hause. Gelobt wurde das Bemühen um eine perfekte Organisation, das bei Sauberkeit der Anlage anfängt, bei technischen Highlights wie Ampelanlage am Start und Albanosystem weitergeht und bei familiärer, lockerer Atmosphäre aufhört.

Rüdiger Wendt


 
 
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